Kindergarten

Da der Kindergarten nun ein Teil der Schule geworden ist, werden die Klassen mit ihren Aktivitäten im Bereich der Schule und den Anlässen veröffentlicht.

Aus der jüngeren Geschichte

Im Schuljahr 2008/09 wurde ein spezieller Waldplatz für den Kindergartenunterricht mit einfachen Mitteln aus der Natur eingerichtet. Alle zwei Wochen findet an einem Tag der Unterricht im Freien statt. Sowohl die Kindergartenlehrkräfte wie auch die Kinder gehen mit grossem Spass in den Wald und dies bei jeder Witterung.

Nachdem im Mai 2009 im Rahmen der kantonalen Abstimmung über die Schulreform die Basisstufe, welche eine räumliche Annährung an die Schule erfordert hätte, vom Volk abgelehnt wurde, wird am jetzigen Standort des Kindergartens an der Rüttistrasse 1 festgehalten. Während den Schulsommerferien 2010 wurde das Gebäude umfassend sarniert.
Einweihung Kindergarten im Herbst 2010


 

Einige geschichtliche Fakten

Bereits seit 1928 bestand in Eiken eine Kleinkinderschule in dem Erdgeschoss des alten Pfarrhofes. Die damals 750 Einwohner zählende Landgemeinde konnte die Gründung dem damaligen Schulpflegspräsidenten Pfarrer Schnetzler verdanken. Die Kinder wurden zuerst von Krankenschwestern, dann durch eine im Kloster Baldegg ausgebildete Kindergärtnerin betreut. Die Behörden wussten, dass es sich bei der Unterbringung im alten Pfarrhaus nicht um eine dauerhafte Lösung handeln konnte; die engen Räume eigneten sich für Kindergartenarbeit nicht sonderlich.

Im Dezember 1962 besprach der Gemeinderat mit der Baukommission die Situation und man entschied sich zu einer Neuplanung. Einiges Kopfzerbrechen und etliche Verhandlungen bereitete die Standortsfrage. Letztendlich entschied man sich zum heutigen Standort Grossrütti.

Der Architekt Franz Hauser von Rheinfelden konnte, mit seiner wirtschaftlich gut durchdachten Projekteingabe, die eingesetzte Fachkommission und Behörde für sich gewinnen und den Bürgern von Eiken wurde so ein Doppelkindergarten mit einem Zwischengang verbundenen Wohnhaus vorgeschlagen. Die Bürger folgten den Anträgen der Behörde und für die Verwirklichung wurde im Januar 1966 ein Kredit von 520'000.-- bewilligt.

Mit den Rohbauarbeiten konnte im Winter 1966/67 begonnen werden. Im Frühjahr 1968 stand das Gebäude für den Einzug bereit. Das Obergeschoss wurde als Kindergarten genutzt, der untere Stock diente verschiedenen Institutionen, wie Samariter, als Vereinsraum. Das angebaute Wohnhaus stand Lehrern von Eiken zur Verfügung.

Seit dem Schuljahr 1991/92 bis zum heutigen Tage wird der Kindergarten doppelt geführt.